21finance – Das Banking der Zukunft ist digital

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Der FinTech Markt bleibt auch 2022 ein heißes Pflaster: Digital Banking, Konnektivität, Open Banking und Krypto lauten die Zukunftstrends, die die Branche laut den Experten von 21finance auch heuer dominieren werden. Zudem dürfte sich auch  am IPO-Markt bei FinTechs Einiges tun. Beim Liechtensteiner FinTech selbst stehen die Zeichen auf Wachstum.

(Ruggell)(PPS) „Digital Banking ist nicht nur ein Schlagwort, sondern die Zukunft des Bankings“, ist sich Max J. Heinzle, CEO des Liechtensteiner FinTechs 21finance, sicher. Diese Entwicklung schreitet durch die Pandemie noch schneller voran als angenommen. „Covid-19 hat viele Banken dazu veranlasst, weite Teile oder sogar ihre gesamte Organisation auf Digital Banking umzustellen. Deshalb arbeiten die meisten Institute schon jetzt mit FinTechs zusammen“, so Heinzle. Zudem werden dem Experten zufolge papierbasierte Prozesse aus dem Bank- und Finanzwesen bald gänzlich verschwinden. „Immer mehr Institute werden auch heuer ihre Dienstleistungen vollständig digital anbieten. Denn neue Technologien bringen so elementare Vorteile, dass sich ihre Verwendung nicht mehr vermeiden lässt, wenn man wettbewerbsfähig bleiben will“.

Apropos Zusammenarbeit: „2022 steht auch unter dem Stern der Konnektivität“, sagt Heinzle. Dieser Megatrend des 21. Jahrhunderts – das Prinzip der Vernetzung auf Basis digitaler Infrastrukturen – wird sich auch in der Finanzbranche weiter durchsetzen. „Wie bereits im abgelaufenen Jahr werden sich auch dieses Jahr weitere Allianzen am Markt bilden. Banken kooperieren mit FinTechs, FinTechs mit FinTechs. Das belebt die Branche und bringt neue, spannende Kooperationsmöglichkeiten und Geschäftsmodelle hervor“, analysiert der 21finance CEO.

Open Banking wird Standard

Eines dieser Modelle, das sich aus derartigen Allianzen bereit gebildet hat, ist Open Banking. Der Begriff bezeichnet die Öffnung von Banken gegenüber anderen Dienstleistern wie Kontoinformationsdiensten oder Zahlungsauslösediensten (ein bekanntes Beispiel ist „SOFORT-Überweisung“). Durch diese Zusammenarbeit zwischen Banken und Nicht-Banken – sie umfasst den Einsatz von offenen Technologieplattformen, Wissensaustausch sowie die gemeinsame Nutzung von Arbeitsumgebungen, Daten und Kundenstämmen – werden neue Dienste und Produkte generiert. „Bei der Beschleunigung von Zahlungsprozessen und dem Informationsaustausch hat sich Open Banking bereits positiv hervorgehoben. 2022 wird sich dieses Modell durch neue Markteintritte weiterverbreiten und sich auf lange Sicht als Standard etablieren“, ist Heinzle überzeugt.

Spannend wird es auf dem Börsenparkett: So haben im Jahr 2021 einige FinTechs Einhornstatus (auch Unicorn, bezeichnet ein Start-up mit einer Marktbewertung von über einer Milliarde US-Dollar) erreicht, allein in Deutschland fünf. „Es ist zu erwarten, dass nach den erfolgreichen Finanzierungsrunden bei einigen Unicorns heuer Börsengänge folgen werden“, so Heinzle.

Krypto-Hype geht weiter

Wenig verwunderlich ist, dass einige dieser Einhörner im Krypto-Bereich zu finden sind – schließlich bleibt dieser weiterhin ein Treiber der FinTech Branche. Heinzle: „Die massiven Investitionen in Kryptowährungen 2021 waren nur ein Vorschmack auf das, was wir heuer sehen werden. Auch institutionelle Investoren werden den Markt verstärkt erschließen und mehr Blockchain-Investments tätigen“. Zudem werden weitere Player in den Markt eintreten, allen voran im Bereich NFTs sowie bei Custody- und Wallet-Anbietern.

Für 2022 gerüstet

Wachstum steht auch bei 21finance selbst im Fokus – und das in allen Bereichen. „Wir werden 2022 mit unserer MaaS-Lösung im Vertrieb neue Märkte erschließen, unser Team und auch das IT-Setup fundamental erweitern“, erklärt Heinzle. Die MaaS-Software (Marketplace as a Service) des Liechtensteiner FinTechs ist eine White Label Lösung, die in bestehende Infrastrukturen integriert werden kann. Sie richtet sich an Banken sowie Finanzintermediäre und ermöglicht einen schnellen Einstieg in die Welt des digitalen Direktvertriebs. Banken erhalten professionelle Hilfe bei ihrer Digitalisierungsstrategie und sind in der Lage, ihre klassische Angebotspalette mit technologiegetriebenen Assets wie tokenisierten Wertpapieren oder Kryptowährungen zu erweitern – und das digital. „Langfristig möchten wir uns in der Bankenbranche als führender Ansprechpartner für digitale Software- und Servicelösungen zur Optimierung der Vertriebskanäle etablieren“, so Heinzle abschließend.

Über den Autor

Gordian Hense
Journalist, Mitglied im Verband Europäischer Fachjournalisten.

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