40 Zollfachleute gesucht

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Bern, 13.08.2008 – In diesen Tagen startet der Schweizer Zoll seine jährliche Personalgewinnungskampange in der Deutschschweiz. Gesucht werden auf Januar 2009 vierzig Zollfachleute. In der einjährigen Grundausbildung lernen die Männer und Frauen zwischen 18 und 32 Jahren die verschiedenen Facetten des Zollwesens kennen – und dies bei vollem Lohn. Mit ihrer Arbeit tragen Zollfachleute zur Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Schweiz und zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger bei. Die Bewerbungsfrist läuft bis Anfang Dezember 2008.

Täglich passieren mehrere tausend Tonnen der unterschiedlichsten Güter die Schweizer Grenzen. Waren aus aller Welt werden zur Ein-, Durch- oder Ausfuhr angemeldet. Hier sind das Wissen und der Einsatz von Zollfachleuten gefragt: Mit modernen Informatikmitteln kontrollieren sie die Handelswaren und prüfen, ob diese korrekt angemeldet sind. Dabei bestimmen sie nicht nur die Einfuhrabgaben, sondern achten auch darauf, ob die rechtlichen Bestimmungen eingehalten werden – so etwa beim Marken- oder Artenschutz oder bei der Seuchenprävention. Mit seinen Einnahmen (Mehrwert-, Mineralöl- oder Tabaksteuer, LSVA u. a.) bestreitet der Zoll mehr als einen Drittel der gesamten Bundeseinnahmen.

Grundausbildung bei vollem Lohn

Die nächste Grundausbildung beginnt am 5. Januar 2009. Nach einem Jahr erhalten die Aspiranten und Aspirantinnen den Fachausweis als eidgenössische Zollfachleute. Danach bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, um den beruflichen Horizont laufend zu erweitern. Die Perspektiven sind vielfältig; dazu gehören z. B. Kaderstellen bei einem Zollamt oder die Arbeit bei der Zollfahndung. Wer sich zum Zollfachmann oder zur Zollfachfrau ausbilden lassen möchte, sollte zwischen 18 und 32 Jahre alt sein und das Schweizer Bürgerrecht oder die Niederlassungsbewilligung C besitzen. Bewerber und Bewerberinnen bringen einen Mittelschulabschluss oder eine Matura mit oder haben eine dreijährige Lehre – vorzugsweise in kaufmännischer oder technischer Richtung – abgeschlossen.

Die Bewerbungsfrist läuft bis Anfang Dezember 2008. Die nächste Möglichkeit, die Grundausbildung zu beginnen, kommt am 3. August 2009. Dann werden rund 120 angehende Zollfachleute gesucht. Der Bewerbungsbogen und weitere Informationen zum Auswahlprozess sind zu finden unter www. ezv.admin.ch/ezv „Berufe“. Auf der Internetseite kann die ausführliche Informationsbroschüre bestellt oder heruntergeladen werden.

Die Schweiz erwirtschaftet jeden zweiten Franken im Ausland. Dies kann sie nur, wenn der grenzüberschreitende Waren- und Personenverkehr reibungslos läuft. Mit seinen Dienstleistungen will der Zoll den Grenzübertritt möglichst erleichtern. Gleichzeitig kontrolliert er aber auch, ob dabei die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Dies im Interesse des Wirtschaftsstandortes Schweiz und für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Ausserdem erhebt der Zoll eine Reihe von Verbrauchssteuern wie Mehrwert-, Mineralöl- oder Tabaksteuer. Darüber hinaus ist der Zoll für die Kontrolle von Edelmetallen, die Herausgabe der Autobahnvignette, die Erhebung der LSVA und für weitere Aufgaben zuständig.


Adresse für Rückfragen

Enzo De Maio, Fachspezialist Personalfragen, Oberzolldirektion, Tel. 031 323 23 50, www.ezv.admin.ch/ezv „Berufe“


Herausgeber

Eidgenössische Zollverwaltung
http://www.ezv.admin.ch

Über den Autor

Gordian Hense
Journalist, Mitglied im Verband Europäischer Fachjournalisten.

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