Bundesrätin Doris Leuthard stellt die Leitlinien ihrer Politik für 2007 vor

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Bern, 08.01.2007 – Bundesrätin Doris Leuthard hat heute in Bern in Begleitung der Direktorinnen und Direktoren der sechs Bundesämter ihres Departements die Schwerpunkte der Politik des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD) für das Jahr 2007 vorgestellt. Diese Prioritäten drehen sich um die drei Pole „Beschäftigung – Lebensqualität – Wettbewerb“. In der Aussenpolitik möchte das EVD neben den europäischen Beziehungen einen Schwerpunkt auf die aufstrebenden Länder Brasilien, Russland, Indien und China legen. In der Innenpolitik setzt sich Bundesrätin Doris Leuthard für die bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben ein.

„Mehr Wachstum, das heisst mehr Arbeitsplätze und mehr Lebensqualität“ – Bundesrätin Doris Leuthard fördert im 2007 eine Wachstumspolitik, von der alle profitieren. Für die Vorsteherin des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements bleibt der vom Bundesrat gewollte Wettbewerb ein wichtiges Instrument für das Wachstum. „Er sichert längerfristig am meisten Arbeitsplätze, garantiert ein höheres Einkommen und jede und jeder kann seine Chance packen“. Mittels einer Wirtschaftspolitik um die drei Pole „Beschäftigung – Lebensqualität – Wettbewerb“ wird die Zukunft der Sozialversicherungen gefestigt, das heisst eine grössere Solidarität und ein angemessener Lebensstandard für alle.

In ihrer aussenpolitischen Strategie für das Jahr 2007 wird die Vorsteherin des EVD ein besonderes Augenmerk auf die Verbesserung des Marktzugangs und den Investitionsschutz für schweizerische Unternehmen in den vier Ländern Brasilien, Russland, Indien und China legen. Diese Länder haben innert zehn Jahren ihren Marktanteil nahezu verdoppelt und werden die wichtigsten Wirtschaftsmächte von morgen sein.

Bei den geplanten Massnahmen wird sich das EVD auf bestehende Instrumente wie die Verhandlungen in der Welthandelsorganisation WTO und bereits unterzeichnete Verträge stützen. Zudem sind eine Intensivierung der Kontakte im Hinblick auf mögliche Freihandelsabkommen und ein verstärkter Dialog mittels Expertenkommissionen geplant. Im Laufe des Jahres wird sich Bundesrätin Leuthard auf Wirtschaftsmission nach Brasilien und China begeben. In der Schweiz wird sie die Handelsminister von Russland und Indien empfangen.

In der Innenpolitik wird Bundesrätin Leuthard besonderes Augenmerk auf die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben legen. Heute üben 63 % der Mütter eine Erwerbstätigkeit aus (¾ davon in Teilzeit). Dabei stossen sie nach wie vor auf zu viele Probleme bei der Abstimmung ihres Privatlebens mit der Berufstätigkeit. Viele dabei relevante sozioökonomische Aspekte wie Wirtschaftswachstum, das gute Funktionieren des Arbeitsmarkts, der Kampf gegen die Überalterung der Bevölkerung und die Armutsbekämpfung sprechen für eine aktivere Politik.

Als Arbeitgeberin von 1040 Frauen bei insgesamt 2600 Mitarbeitenden im Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement hat Bundesrätin Leuthard für die ihr unterstellten Bundesämter ein Massnahmenprogramm für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für 2007 erstellt. Die Angestellten werden zwischen verschiedenen Modellen flexibler Arbeitszeit wählen können. Eltern sollen in der externen Kinderbetreuung unterstützt und beraten werden. Das EVD wird bis zu 50 % der Kosten zahlen, und Väter werden den Elternurlaub in Anspruch nehmen können.

Weitere Informationen:
http://www.evd.admin.ch > Themen > Jahrespressekonferenz 2007


Adresse für Rückfragen

Christophe Hans, Informationschef EVD, Tel. 031 322 39 60


Herausgeber

Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung
http://www.wbf.admin.ch

Über den Autor

Gordian Hense
Journalist, Mitglied im Verband Europäischer Fachjournalisten.

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