Bundesrat Joseph Deiss empfängt die französische Ministerin für Aussenhandel

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Bern, 24.03.2006 – Die französische Aussenhandelsministerin Christine Lagarde kommt am 27. und 28. März 2006 für einen Arbeitsbesuch in die Schweiz. Sie wird sich mit Bundesrat Joseph Deiss, dem Vorsteher des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD), sowie mit Staatssekretär Jean-Daniel Gerber, dem Direktor des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) unterhalten. Themen der Gespräche werden die Wirtschaftspolitik Frankreichs und der Schweiz, die laufenden Verhandlungen in der Welthandelsorganisation (WTO) und gewisse bilaterale Fragen sein.

Am 28. März 2006 werden sich die Gespräche der französischen Aussenhandelsministerin Lagarde mit Bundesrat Deiss und Staatssekretär Gerber auf die laufenden WTO-Verhandlungen, die Umsetzung der bilateralen Abkommen, die Wirtschaftspolitik der beiden Länder im Rahmen der aktuellen Debatte über den «wirtschaftlichen Patriotismus» sowie auf gewisse bilaterale Fragen konzentrieren.

Die Beziehungen zwischen der Schweiz und Frankreich sind ausgezeichnet und von engen Kontakten auf allen Ebenen geprägt. Die beiden Länder sind durch zahlreiche Verträge miteinander verbunden, namentlich auf Grund der Besonderheiten der französisch-schweizerischen Nachbarschaft. Die grenzüberschreitende Integration verstärkt sich weiter in Folge des Inkrafttretens der sektoriellen Abkommen zwischen der Schweiz und der EU.

Was den Handelsverkehr angeht, ist Frankreich unser drittgrösster Abnehmer und unser drittgrösster Lieferant. Im Jahr 2005 betrugen die Exporte der Schweiz nach Frankreich 13,4 Milliarden Schweizerfranken, bzw. 8,6% der schweizerischen Gesamtausfuhren. Die Importe französischer Produkte beliefen sich im Jahr 2005 auf 14,1 Milliarden Schweizerfranken. Auch hinsichtlich der Direktinvestitionen nimmt Frankreich eine wichtige Stellung ein. Ende 2004 betrug der Bestand der Schweizer Investitionen in Frankreich 22,6 Milliarden Schweizerfranken und ermöglichte dort die Beschäftigung von 160’000 Personen. Die französischen Direktinvestitionen in der Schweiz beliefen sich ihrerseits auf rund 16 Milliarden Schweizerfranken und machten 12’800 Arbeitsplätze aus.

Am 27. März 2006 werden die französische Aussenhandelsministerin Lagarde und Staatssekretär Gerber als Referenten an einem vom Osec Business Network Switzerland organisierten „Déjeuner – Débat“ in Zürich teilnehmen, das für Schweizer Unternehmen organisiert wird, welche sich für den französischen Markt interessieren.


Adresse für Rückfragen

Christophe Hans,
Informationschef EVD,
Tel. 079 705 14 57

Maria Peyro Voeffray,
SECO,
Bilaterale Wirtschaftsbeziehungen,
Europa und Zentralasien,
Tel. 031 322 24 35

Für den Anlass vom 27. März:
Jean-Luc Ginder,
osec,
Tel. 044 365 52 14
http://www.osec.ch -> Veranstaltungen – > 27.03.06, Zürich, „Meet France“


Herausgeber

Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung
http://www.wbf.admin.ch

Staatssekretariat für Wirtschaft
http://www.seco.admin.ch

Über den Autor

Gordian Hense
Journalist, Mitglied im Verband Europäischer Fachjournalisten.

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