Festsetzung von Wiederverkaufspreisen – Weko eröffnet Untersuchung im Bereich professioneller Schneidewerkzeuge

Rate this post

Bern, 29.01.2008 – Die Wettbewerbskommission (Weko) hat Kenntnis vom Bestehen einer vertikalen Vereinbarung zwischen den Unternehmen Felco SA und Landi Schweiz AG erhalten.

Aus diesem Grund hat die Weko hat am 7. Januar 2008 eine Untersuchung gegen die beiden Unternehmen eröffnet. Die in Frage gestellte Vereinbarung sah für das Jahr 2007 die Festsetzung eines Mindest-Wiederverkaufspreises für gewisse Werkzeuge vor, welche durch Felco hergestellt werden.

Felco, ein neuenburgisches Familienunternehmen, ist Leader bei Gartenscheren und Drahtseilscheren für den professionellen Gebrauch. Landi ist ein Handels- und Dienstleistungsunternehmen im Sektor Landwirtschaft und Non Food. Die Unternehmung, eine Tochtergesellschaft der Fenaco-Gruppe, kauft Qualitätsgüter als Grossistin ein, die sie anschliessend über die Landi Verkaufsstellen schweizweit vertreibt werden.

Die Untersuchung soll aufzeigen, ob die zwischen den Unternehmen geschlossene Vereinbarung das Kartellgesetz verletzt.


Adresse für Rückfragen

Dr. Olivier Schaller
031 322 21 23
079 642 62 88
olivier.schaller@weko.admin.ch


Herausgeber

Wettbewerbskommission
http://www.weko.admin.ch/

Über den Autor

Gordian Hense
Journalist, Mitglied im Verband Europäischer Fachjournalisten.

Kommentar hinterlassen zu "Festsetzung von Wiederverkaufspreisen – Weko eröffnet Untersuchung im Bereich professioneller Schneidewerkzeuge"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.