Im Januar haben sich die veganen Bestellungen verdoppelt

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(Zürich)(PPS) Bei Just Eat, dem Schweizer Marktführer mit 1.5 Millionen aktiven Konsumenten, wurden im Januar 2022 doppelt so viele vegane Gerichte als im Dezember 2021 bestellt. In Bern haben Bestellungen ohne Fleisch um 250% und in Zürich um 220% zugenommen. Das beliebteste Gericht war die Wunschpizza mit rein veganen Zutaten, 420% gefolgt vom veganen Burrito 310% und veganen Momo’s 280%. Bereits im 2021 sind die Bestellungen von veganen und vegetarischen Gerichten um 600% gewachsen.

Zahlreiche Konsumenten verzichten während dem «Veganuary», eine Aktion von Unternehmen und Verbänden, jeweils bewusst auf den Konsum von Fleischprodukten. Just Eat Schweiz hat eigene Daten ausgewertet und dabei eine klare Zunahme von Bestellungen mit veganen Produkten registriert. Geschäftsführer Lukas Streich: «Wir stellen seit Jahren ein verändertes Bestellverhalten im ersten Monat des Jahres fest: Es werden leichtere, gesündere Mahlzeiten bevorzugt. Allerdings wurden noch nie eine so starke Zunahme an veganen Optionen wahrgenommen». Diese veganen Gerichte wurden im Januar bei Just Eat Schweiz am meisten bestellt:

  1. Wunschpizza mit veganen Zutaten 420%
  2. Veganer Burrito 310%
  3. Vegane Momo’s 280%
  4. Veganer Burger   280%
  5. Veganes indisches Masala 210%
  6. Veganes Curry 180%
  7. Veganer Döner 130%
  8. Vegane Bowl 120%
  9. Falafel 120%
  10. Salat mit veganen Zutaten 110%

Just Eat hat in den vergangenen Jahren das Angebot auf über 50 Küchenrichtungen erweitert. Diese reichen von internationalen Küchen über Bowls bis zu rein veganen Restaurants. Denn die sich ändernden Ernährungsgewohnheiten der Konsumenten richten sich auch an ein nachhaltigeres Sortiment. Aus diesem Grund werden nicht nur Restaurant-Partner für fleischlose Alternativen sensibilisiert, sondern auch mit Unternehmen wie «Garden Gourmet» kooperiert.

Key Areas of Focus: Umwelt, Angebot und Mensch

Just Eat hat sich auf drei Bereiche fokussiert, in denen das Unternehmen Verantwortung übernimmt: Umwelt, Angebot und Mensch. Lukas Streich erklärt: «Wir sind bestrebt, unseren direkten und indirekten CO2 Fussabdruck zu verringern. Unser direkter CO2 Fussabdruck fällt – gemessen an unserer Unternehmensgrösse – eher gering aus. Denn unser Kernprodukt besteht, vereinfacht gesagt, aus einer Website und einer App. Wir wollen jedoch in der Wertschöpfungskette, von der wir Teil sind, uns aktiv engagieren». Das Hauptaugenmerk liegt neben einem veganen Angebot auf der Elektrifizierung des Fuhrparks, auf einem nachhaltigen Bürobetrieb sowie auf der Reduzierung von Plastikverpackungen bei den Partner-Restaurants.

Über den Autor

Gordian Hense
Journalist, Mitglied im Verband Europäischer Fachjournalisten.

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