Jochen Schlicksupp wechselt von PwC als Partner zu Senacor

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(Eschborn/Zürich)(PPS) Jochen Schlicksupp, bislang Head of Insurance Technology bei PwC Switzerland, wechselt zu Senacor Technologies. Der Informatiker steigt am Standort Zürich als Partner bei dem IT-Dienstleister ein, der erst kürzlich den Schweizerischen Markt betreten hat. In seiner neuen Rolle will Schlicksupp die digitale Transformation bei Versicherungen antreiben und moderne IT-Architekturen aufbauen, die durchgehend digitale Abläufe erlauben. Das gab das Unternehmen heute bekannt.

Schlicksupp ist als Versicherungskaufmann zertifiziert und verfügt über mehr als 28 Jahre Erfahrung in der Branche. Zuletzt war er bei PwC Switzerland als Director Advisory Services und Head of Insurance Technology Services in Zürich beschäftigt. Davor hat der Experte für Prozess- und Projektmanagement als Head of Enterprise Business Architecture für die Zurich-Versicherung gearbeitet. Zu seinen weiteren Stationen gehören Baloise und Swiss Life sowie mehrere führende Positionen in der Consulting-Branche, unter anderem bei Deloitte und msg systems, wo Schlicksupp seine Karriere als Entwickler begann und bis zum Senior Vice President und Head of Professional Services für den Versicherungsbereich aufstieg.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit Jochen Schlicksupp einen fachlich und strategisch versierten Kopf gewinnen, der gemeinsam mit uns digitale Plattformen für Versicherungen in der Schweiz liefern möchte“, sagt Tobias Hödtke, Managing Director bei Senacor. „Künftig kommt es darauf an, als Versicherer mit flexiblen IT-Architekturen digital anschlussfähig zu bleiben, um sich besser mit Kunden und Partnern zu verknüpfen. Das betrifft die gesamte Wertschöpfungskette, vom ersten Kontakt im Vertrieb über das Underwriting bis hin zur Schadenbearbeitung.“

Sowohl was das individuelle Erlebnis als auch die internen Abläufe angeht, führt kein Weg an einer durchgehend digitalisierten IT-Architektur vorbei. Wer beispielsweise eine zeitgemäße Schadenbearbeitung anbieten möchte, muss dafür sorgen, dass Betroffene Schadenmeldungen mit Fotos und Videos zügig über eine App senden können und so womöglich schneller an ihr Geld gelangen. „Wir wissen, dass die Customer Experience gerade bei Schäden besonders wichtig ist“, erklärt Tobias Hödtke. „Eine gute Digitalerfahrung setzt offene, flexible und modular aufgebaute IT-Landschaften voraus, die ermöglichen, dass sich die Kunden mit ihrem Versicherer austauschen und vernetzen.“

Die Versicherer profitieren von modernen IT-Architekturen auch im Underwriting. Heute zählt noch viel mehr als bisher Geschwindigkeit. Wer schnell liefert, macht im digitalen Zeitalter eher den Abschluss. In der Praxis bedeutet das, Underwriter möglichst auf Knopfdruck mit den benötigten Informationen zu versorgen, um ihnen so zu erleichtern, die Risiken besser zu bewerten. Das gilt besonders für Policen abseits vom Massengeschäft. Das spart bares Geld, wenn die Versicherer richtig digitalisieren. „Wer Underwritern ermöglicht, zügig auch auf extern verfügbare Daten zuzugreifen, erhöht damit die Qualität der Risikobewertung und kann das Risikoportfolio insgesamt einfacher steuern“, so Hoedtke.

Senacor nennt das Operational Excellence. Die Nachfrage dafür schätzt das Unternehmen als hoch ein, insbesondere bei spezialisierten und kleineren Versicherern. Weil sie die Funktionen der großen Plattform-Suiten im Versicherungsmarkt nicht vollumfänglich nutzen, müssen sie sich genau überlegen, wie sie ihr Geschäftsmodell technisch abbilden und wo sich eigene IT-Lösungen auszahlen. Vor allem müssen sie ihre IT dahin bringen, offen für aktuelle Trends zu bleiben, wie etwa künstlicher Intelligenz im Schadenmanagement.

Über den Autor

Gordian Hense
Journalist, Mitglied im Verband Europäischer Fachjournalisten.

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