Newcastle Krankheit: keine Gefahr für die Konsumenten

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Bern, 06.12.2011 – Nach dem Ausbruch der hochansteckenden Newcastle Krankheit auf einem Legehennenbetrieb im Kanton Neuenburg wurden sämtliche Massnahmen getroffen, um eine Weiterverbreitung der Seuche zu verhindern. Eine erste Kontrolle der Kontaktbetriebe durch amtliche Tierärztinnen und Tierärzte lässt die Hoffnung aufkommen, dass es bei dem Einzelfall bleibt.

Nach dem die Newcastle-Krankheit bei einem Legehennenbetrieb im Kanton Neuenburg ausgebrochen war, musste der Betrieb stillgelegt, die Tiere getötet und die Eier auf dem Betrieb vernichtet werden, um eine weitere Verschleppung der Seuche zu verhindern.

Zudem wurden alle Geflügelbetriebe ausfindig gemacht, welche vom Seuchenbetrieb in den letzten Wochen Eier zugekauft und so womöglich das Virus eingeschleppt haben. Erste Untersuchungen durch die amtlichen Tierärzte/Innen ergaben in keinem der Kontaktbetriebe Auffälligkeiten oder klinische Symptome bei den Legehennen. Da erst die labordiagnostischen Untersuchungen Sicherheit darüber geben, ob die Seuche eingeschleppt wurde oder nicht, wurden bei den Legehennen dieser Betriebe Proben entnommen. Die Resultate dieser Untersuchungen werden in den nächsten Tagen erwartet.

Für die Konsumenten besteht absolut keine Gefahr. Eier und Geflügelfleisch können auch weiterhin gegessen werden.


Adresse für Rückfragen

Regula Kennel
Mediensprecherin Bundesamt für Veterinärwesen
Tel.: 031 323 84 96


Herausgeber

Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) – ab 2013 im EDI
http://www.bvet.admin.ch

Über den Autor

Gordian Hense
Journalist, Mitglied im Verband Europäischer Fachjournalisten.

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