preisbarometer.ch – Ein Portal für mehr Preistransparenz für Konsumenten

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Bern, 30.10.2012 – Die Internetplattform preisbarometer.ch ist seit heute online. Das Portal zeigt als Momentaufnahme, bei welchen Produkten und Produktsektoren die Preisunterschiede zum angrenzenden Ausland gross sind und bei welchen klein. Dies verbessert die Preistransparenz für die Konsumenten. Dadurch sollen die Marktmechanismen gestärkt und die Weitergabe von Wechselkursgewinnen gefördert werden.

Das Portal preisbarometer.ch (www.preisbarometer.ch) wird von den vier Konsumentenorganisationen Associazione consumatrici e consumatori della Svizzera italiana (ACSI), Fédération romande des consommateurs (FRC), Konsumentenforum (kf) und Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) betrieben. Die vier Organisationen haben es mit Unterstützung des Eidgenössischen Büros für Konsumentenfragen (BFK) erstellt. Die Arbeiten erfolgten im Rahmen der Massnahmen zur Abfederung der Folgen der Frankenstärke, welche Bundesrat und Parlament im 2011 in den Bereichen Wettbewerb, Preisüberwachung und Konsumenteninformation getroffen haben. 

Die Konsumentenorganisationen erheben die Preise von identischen Produkten in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien und zeigen die Preisunterschiede mit der Plattform auf. Bereits erhobene Produktsektoren sind aktuell Kosmetikartikel, Kleider, Schuhe, Nahrungsmittel und Zeitschriften. Erste Resultate zeigen, dass die Preisunterschiede bei den Magazinen, Nahrungsmitteln oder Kosmetika eher grösser, bei Modeartikeln wie Kleidung und Schuhen hingegen weniger ausgeprägt sind. Bei den erhobenen Preisen handelt es sich jeweils um eine Momentaufnahme; das Portal gibt deshalb den Zeitpunkt der jeweiligen Erhebung an. Auch wenn das Portal regelmässig aktualisiert wird, ist es möglich, dass kurzfristige Preisänderungen nicht immer enthalten sind. Eine ausführliche Darstellung der Resultate befindet sich auf dem beiliegenden Fact Sheet und auf www.preisbarometer.ch. 

Mit dem neuen Portal verbessert sich die Preistransparenz für Konsumentinnen und Konsumenten. Diese haben zudem auch die Möglichkeit, den Konsumentenorganisationen Preisunterschiede zu melden, die ihnen aufgefallen sind. Damit sollen die Marktmechanismen gestärkt, die Weitergabe von Wechselkursgewinnen und die Öffnung des Schweizer Marktes gefördert werden. 

In den nächsten Monaten werden weitere Preisvergleiche in den Produktsektoren Spielzeuge, Elektronik und Sportartikel aufgeschaltet. Zudem werden die Preise der bereits erhobenen Sektoren periodisch aktualisiert.


Adresse für Rückfragen

Jean-Marc Vögele, BFK, Tel. 031 322 20 46
Laura Regazzoni, ACSI, Tel. 079 725 14 18
Mathieu Fleury, Fédération romande des consommateurs, Tel. 021 331 00 90 oder 078 661 29 29
Michel Rudin, Konsumentenforum, Tel. 031 380 50 33 oder 078 804 30 30
Sara Stalder, Stiftung für Konsumentenschutz, Tel. 078 710 27 13 oder 031 370 24 20


Herausgeber

Eidgenössisches Büro für Konsumentenfragen
http://www.konsum.admin.ch/

Über den Autor

Gordian Hense
Journalist, Mitglied im Verband Europäischer Fachjournalisten.

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