Professionalisierung im öffentlichen Veterinärwesen sicherstellen

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Bern, 16.11.2011 – Bei der Aus-, Weiter- und Fortbildung der Personen im öffentlichen Veterinärwesen soll die Professionalisierung durchgehend sichergestellt werden. Der Bundesrat hat zu diesem Zweck heute die entsprechende Verordnung verabschiedet. Damit werden in Zukunft auch Personen zur Weiter- und Fortbildung verpflichtet, welche mit Aufgaben des öffentlichen Veterinärwesen betraut sind, ihm administrativ aber nicht angehören.

In den Kantonen können Aufgaben des öffentlichen Veterinärwesens organisatorisch einer anderen Verwaltungseinheit als dem Veterinärdienst angegliedert sein. Auch ermöglicht  die Tierschutz-, Tierseuchen- und Lebensmittelgesetzgebung Vollzugaufgaben, an akkreditierte Organisationen zu übertragen. Um die Professionalisierung im öffentlichen Veterinärwesen durchgehend sicherzustellen, müssen in Zukunft alle Personen, die eine Funktion im öffentlichen Veterinärwesen übernehmen, über ein dafür erforderliches Fähigkeitszeugnis verfügen. Und dies unabhängig von ihrer organisatorischen Zugehörigkeit.

Die heute vom Bundesrat verabschiedete revidierte Verordnung über die Aus-, Weiter- und Fortbildung der Personen im öffentlichen Veterinärwesen tritt am 1. Januar 2012 in Kraft. Für die Erlangung des Fähigkeitszeugnisses ist eine Übergangsfrist von drei Jahren vorgesehen.


Adresse für Rückfragen

Regula Kennel, Leiterin Kommunikation Bundesamt für Veterinärwesen BVET, Tel. 031 323 84 96


Herausgeber

Der Bundesrat
https://www.admin.ch/gov/de/start.html

Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung
http://www.wbf.admin.ch

Über den Autor

Gordian Hense
Journalist, Mitglied im Verband Europäischer Fachjournalisten.

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