Vogelgrippe: Treffen mit Geflügelorganisationen

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Bern, 11.09.2006 – Das Bundesamt für Veterinärwesen hat heute mit den Geflügelorganisationen vorbeugende Schutzmassnahmen vor der Vogelgrippe im Herbst diskutiert. Der Bundesrat wird bis Oktober über die Massnahmen entscheiden.

Die Vogelgrippe tritt weiterhin in Teilen Asiens, in Russland und Afrika auf. Mit dem Winter könnten auch in der Schweiz wieder Wildvögel mit Vogelgrippe entdeckt werden. Eine Einschleppung des Virus in Hausgeflügelbetriebe gilt es demnach wieder zu verhindern.

Das BVET hat heute in Bern den Geflügelorganisationen mögliche vorbeugende Massnahmen zum Schutz des Hausgeflügels im Herbst und Winter vorgestellt. Die diskutierten Massnahmen zielen auf ein Freilandhaltungsverbot in bestimmten Gebieten, in denen das Virus mit einiger Wahrscheinlichkeit auftreten könnte, also rund um grössere Seen und Flussabschnitte im Mittelland. Dies stützt sich auf die Erfahrungen des vergangenen Winters. Damals war die Vogelgrippe nur moderat in der Wildvogelpopulation präsent und nur rund um die grossen Seen (Boden- und Genfersee). Zudem waren in der Schweiz ausschliesslich Wasservögel betroffen.

Am Treffen haben sowohl Organisationen der professionellen Geflügelbranche wie jene des Rasse- und Ziergeflügels teilgenommen.


Adresse für Rückfragen

Cathy Maret,
Bundesamt für Veterinärwesen,
031 324 04 42


Herausgeber

Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) – ab 2013 im EDI
http://www.bvet.admin.ch

Über den Autor

Gordian Hense
Journalist, Mitglied im Verband Europäischer Fachjournalisten.

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