WEKO stellt Untersuchung Kosmetikprodukte ein

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Bern, 28.11.2013 – Die Wettbewerbskommission (WEKO) stellt die Untersuchung Kosmetikprodukte ein. Sie beurteilt die untersuchten vertikalen Wettbewerbsabreden in Vertriebsverträgen für Kosmetikprodukte, die über Kosmetikinstitute abgesetzt werden, als eine unerhebliche Wettbewerbsbeschränkung.

Mit Verfügung vom 21. Oktober 2013 entschied die WEKO, die Untersuchung i.S. Kosmetikprodukte, die primär über Kosmetikinstitute abgesetzt werden, einzustellen. Die untersuchten Wettbewerbsbeschränkungen (Gebietsschutzabreden, Behinderungen des Online-Handels und Preisempfehlungen) beeinträchtigen den Wettbewerb nicht in erheblichem Masse. Zu diesem Schluss kam die WEKO namentlich unter Berücksichtigung der sehr geringen Marktanteile der Untersuchungsadressatinnen, der tiefen Marktkonzentration und der eher bescheidenen internationalen Preisunterschiede. Darüber hinaus haben die Untersuchungsadressatinnen die problematischen Vertragsklauseln freiwillig angepasst, die Preisempfehlungen explizit als unverbindlich deklariert und ihre Abnehmer entsprechend informiert.


Adresse für Rückfragen

Prof. Dr. Vincent Martenet
031 324 96 72
079 506 73 87
vincent.martenet@weko.admin.ch

Dr. Rafael Corazza
031 322 20 41
079 652 49 57
rafael.corazza@weko.admin.ch

Prof. Dr. Patrik Ducrey
031 324 96 78
079 345 01 44
patrik.ducrey@weko.admin.ch


Herausgeber

Wettbewerbskommission
http://www.weko.admin.ch/

Über den Autor

Gordian Hense
Journalist, Mitglied im Verband Europäischer Fachjournalisten.

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