Protest gegen missbräuchliche Kündigungen bei McDonald’s

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Entlassene Angestellte von McDonald’s Burgdorf haben zusammen mit der Unia gegen ihre missbräuchlichen Kündigungen protestiert. Die beiden Frauen wurden wegen gewerkschaftlichen Aktivitäten entlassen.

Am Dienstag machte die Unia den Fall publik: In diesem Frühling hat McDonald’s Burgdorf zwei Mitarbeiterinnen entlassen, nachdem sie Unterschriften für die Wahl einer Personalkommission gesammelt hatten. Die Bildung einer solchen Personalvertretung ist im schweizerischen Mitwirkungsgesetz ausdrücklich vorgesehen. Die Kündigungen sind ein krasser Verstoss gegen das Gesetz und stellen eine Provokation dar. Die Unia fordert die Wiedereinstellung der beiden Entlassenen.

McDonald‘s Burgdorf wird im Franchising-System geführt. Bereits in der Vergangenheit wurden dort die Rechte der Arbeitnehmer/innen missachtet. Ende 2014 wandten sich mehrere Mitarbeiterinnen an die Unia, nachdem sie durch den damaligen Filialleiter sexuell belästigt wurden. Erst nach einer Intervention der Unia wurde dieser vom Arbeitgeber freigestellt.

Über den Autor

Gordian Hense
Journalist, Mitglied im Verband Europäischer Fachjournalisten.

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