Ständerat gegen längere Ladenöffnungszeiten

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Die Gewerkschaft Unia freut sich über die Ablehnung des Bundesgesetzes über die Ladenöffnungszeiten (LadÖG) durch den Ständerat. Die kleine Kammer stützt mit ihrem Entscheid die Kantonssouveränität und kommt den Bedürfnissen des Verkaufspersonals entgegen.

Im Sinne des Personals

Für die rund 300’000 Personen, die im Verkauf arbeiten, hätte das neue Gesetz eine Verschlechterung ihrer Arbeitsbedingungen (Flexibilisierung und verlängerte Arbeitszeiten) bedeutet.

Volkswillen anerkannt

Mit seinem Entscheid anerkennt der Ständerat den Willen der Stimmbevölkerung, welche sich in den letzten zehn Jahren in 13 von 16 kantonalen Abstimmungen deutlich gegen eine Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten ausgesprochen hat.

Falsches Mittel gegen die Frankenstärke

Zudem stützt er die Souveränität der Kantone. Diese wollen ihre Autonomie bei den Ladenöffnungszeiten nicht durch ein Bundesgesetz verlieren. Der Ständerat anerkennt auch, dass längere Ladenöffnungszeiten kein Mittel gegen den starken Franken darstellen.

Nun muss der Nationalrat folgen

Die Unia fordert den Nationalrat auf, der kleinen Kammer zu folgen und das Gesetz definitiv abzulehnen.

Über den Autor

Gordian Hense
Journalist, Mitglied im Verband Europäischer Fachjournalisten.

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